Sonntag, 08.06.2014

Noch drei Wochen.

So ganz realisiert habe ich es noch nicht, aber meine Tage hier sind gezählt. In ca drei Wochen werde ich im Flieger zurück sitzen und das alles hier liegt dann hinter mir.

So manch einer wird sich jetzt vielleicht fragen, wie es mir geht. Um ehrlich zu sein: Ich möchte nicht zurück. Im Laufe eines Jahres baut man sich ein neues leben auf, findet Freunde, versteht endlich alles und auch die Kultur ist einem nun so bekannt, dass man sich anfangen könnte, alles für sich selber zu kopieren. 

Ich möchte aber auch nicht hier bleiben. Natürlich vermisse ich meine Familie, meine Freunde und andere Dinge und freue mich (leider) auch darauf, zurück zu kommen. Wahrscheinlich wäre es am Besten, wenn ein Zwischending gefunden würde. Ein anderes Land oder Schule im Ausland vielleicht.

 

Das hier ist mein letzter Eintrag, und deshalb gibt es auch keine Bilder, denn es dauert lange, welche heraus zu suchen. Vielen Dank an alle, die hier reingeschaut haben und mich in diesem Jahr begleitet haben. Ich freue mich, viele wiederzusehen, aber ich werde das Land, das ich liebgewonnen habe, mit all seinen fantastischen Menschen vermissen.

Liebe Grüsse aus Norwegen, in dem es nicht dunkel wird (Ich fasse es nicht!!!!)

 

Dienstag, 13.05.2014

Die letzten Wochen sind heran gebrochen...

Hallo ihr lieben!

 

Nach langer Pause (es tut mir sehr leid!) gibt es hier einen kleinen Einblick, was hier in letzterZeit so passiert ist. Ich habe einzelne Blogeinträge chronologisch geschrieben, dabei Ausflüge nach Bergen, Trondheim und Vestlandet, aber auch ein wenig Alltagsleben!

Kos dere.

Donnerstag, 01.05.2014

Bergen

Am ersten Maiwochenende war ich in Bergen, und um euch einen Eindruck meiner persönlichen Lieblingsstadt in Norwegen zu geben, gibt es jetzt mit grosser Verzögerung auch noch diesen Blogeintrag.

Bergen selber ist eine unglaublich schöne Stadt mit kleinen Gassen, alten Holzhäusern, und dennoch Shoppingstrasse und Ausgehmöglichkeiten. Deshalb ist sie auch bei Studenten so beliebt.

    

 

Man muss dazu sagen, dass es in Bergen (Vorsicht: Vorurteil!) immer regnet! Wir hatten echt Glück mit dem Wetter, es hat jeden Tag die Sonne geschienen und es war sehr warm.

Klar darf ein Besuch der Hauptattraktion (neben dem Aquarium) nicht fehlen: Bryggen i Bergen.

Wir sind ebenfalls Ulrikken und Fløyen hochgefahren, zwei Berge in der Umgebung, von denen man einen fantastischen Ausblick hat. Leider will der Photouploader keine Panoramas mehr annehmen, aber die kann ich dann persönlich zeigen.

Bergen gilt auch als Musikhauptstadt Norwegens. U.A. Edvard Grieg wurde hier geboren, und es gibt auch die grösste Musiklinje des Landes. Auf Fløyen ist die Bergische Hymnenmelodie als Zaun abgebildet, und ich finde die Idee umwerfend.

 

Sonntag, 20.04.2014

Ostern

In den osterferien, die eine Woche vor dem eigentlichen Osterwochenende sind, hat mir meine Gastfamilie zwei Reisen ermøglichen kønnen: hyttetur nach Sjusjuen, selbsternannt Europas bestes Langlaufgebiet; und nach Vik i Sogn, also an der Westküste Norwegens.

 

Sjusjuen

Hier haben wir es uns bei koseliger Hüttenromantik gut gehen lassen bei Minusgraden und Wind draussen. Dennoch hat die Sonne geschienen, und wr sind jeden Tag Langlaufski gegangen. Auch Schneebaden war im Programm..kalt, aber sehr angenehm!

Schnee gab es auf jeden Fall eine ganze Menge!

Sonne auch, und so wie hier habe ich mich auch gesonnt. Typisch Norwegisches Osterphänomen: Gesicht braun wie nach Tunesien, der Rest käseweiss.

 

Vik i Sogn

..das ist ein kleines Nest im Sognefjorden, der längste und tiefeste Fjord der Welt! Mit einer unglaublich schønen Landschaft gilt er als Touristgebiet und Kreuzfahrtschiffe verkehren dort jeden Tag. Aber seht selbst:

Angeln war ich auch - das erste Mal in meinem Leben. Gefangen habe ich genau das: Nichts.

Endlich habe ich auch eine der berühmten Stabkirchen gesehen.

  

Der Frühling hielt Einzug:

 

Und diese Aussicht ist einfach nur traumhaft!!

 

Auf dem Rückweg haben wir eine "kleine" Autotour unternommen. Anmerkung: Das Schneebild ist am selben Tag aufgenommen wie das obrige..

'

Ein Wikingerfreund im Nærøyfjorden.

 

Natürlich dürfen die Lindt Osterhasen nicht fehlen!!

 

 

 

Sonntag, 06.04.2014

Trondheim

Trondheim

Anfang April war ich mit einem meiner Orchester (www.abuk.no) zu den Nationalmeisterschaften in Trondheim, der drittgrøssten Stadt Norwegens.

Die Konkuranse ging leider nicht so gut wie erwartet, wir waren in der dritten Division, doch unsere Stücke waren eher 1. Divisionsstücke laut unseren Dirigentin. Erwähnt muss auch werden, dass fast alle anderen Orchester einen Altersdurchschnitt von mindestens 10 Jahren mehr hatten. Dennoch haben wir es uns auf dem Musikerfest gut gehen lassen!

Die Stadt selber ist sehr schøn und erinnert auf Grund der Kompaktheit an mitteleuropäische Städte. Das hørt sich vielleicht banal an, ist aber hier nicht so üblich.

 

 Na, wer erkennt Trondheims Wahrzeichen?

Der Nidarusdom ist Norwegens einzige Kathedrale und damit auch grøsste Kirche. Leider kann man von der Innenseite keine Bilder machen, aber es ist einfach unglaublich schøn. Besonders das Rosenfenster, und die neue Orgel in Engelflügelform drumherum!

Ein wenig erinnert er an Notre Dame in Paris.

Auf Tyholttårnet ging es auch, denn das ist ein absolutes Muss. Auf 70m Høhe liegt ein Restaurant, das sich innerhalb 60min 360 Grad dreht. Ein einzigartiges Gefühl, wenn der eigene Kørper erkennt, dass man nicht still steht. Die Aussichten:

 

Damit also einen kleinen Einblick, oder Ausblick, auf Trondheim. Reisen dorthin kann ich nur anbefahlen!

Sonntag, 02.03.2014

Revy!

Die letzten zwei Wochen habe ich damit verbracht mit vielen anderen aus meiner Schule die revy, eine Art Theaterstück, auf die Beine zu stellen.

http://nadderudrevyen.no/2014/

Schut gerne unter gruppene-bands, da seht ihr ein Bild von uns.

Eine revy kønnt ihr euch vorstellen  wie zwei Stunden lang Sketche, die durch ein Thema verbunden sind. Zwischen denen spielt eine Band kurze Songauschnitte, und es gibt auch Tänzer und Einen kleinen Chor. Ich habe als Fløtistin in der Band mitgespielt und muss sagen, es hat echt spass gemacht. Als erstes haben wir in den Winterferien jeden Tag von 10 bis 10 geübt, und an ca der Hälfte der Woche  sogar bis 12 in der nacht. Das bestand fuer uns zum Grossteil darin, zu ueberlegen, welche Songs sich eignen, die einzelnen Stimmern rauszuhøren und anschliessen zu ueben. Am Mittwoch wurde dann alles zusammengesetzt und es war sehr spannend zu sehen, wie die einzelnen Gruppen zusammengesetzt werden. Das Resultat konnte isch auf jeden Fall sehen lassen! An 4 von 6 Vorstellungen aren wir mit je 200 Zuschauern ausverkauft, und wir sind wirklich stolz auf das, was wir geschaft haben! 

Unser Thema war, den roten Faden zu finden! Dies geht darauf zurück, dass wir seid Jahren kritisiert worden sind, keinen Zusammenhang zu haben. Deshalb haben wir uns

auf die Suche nach dem Roten Faden begeben!

Los ging es mit einer Reise durch die Welt, um den roten Faden zu finden - hier in Paris.

Die polizei wurde kontaktiert, uns bei der Suche zu helfen - sie sind nur leider auch nicht die schlauesten!

Politische Them haben wir auch aufgegriffen, wie hier den kleinen Ranshid, der leider aus Norwegen ausgeweisen wird, zurück in seine Heimat.

Auch Russland`s Homophobie und Sotschi-WM spielten eine Rolle.

Das Schachfieber endete blutig, 

...und es ging ins Krankenhaus, das ebenfalls kritisiert wurde. 

Zum Abschluss standen alle in einer Abschlussnummer auf der Bühne, und wir sind uns glücklich in die Arme gefallen!

Hier ein Link zu einer Bilderserie, zusäztlich zu den hier veröffentlichten:

http://www.budstikka.no/bildeserier/jakten-pa-den-r-de-traden-pa-nadderud-1.8306785?image=0

Das sollte mn auch in deutsche Schulen einführen!

 

Mittwoch, 05.02.2014

Januar

Hallo ihr Lieben!

 Es tut mir leid, dass ich mich so lange nicht mehr gemeldet habe. Seit dem letzten Blogeintrag in Tromsø ist so viel passiert, dass ich eindach keine Zeit hatte etwas zu berichten..Also hier meine letzten Erlebnisse, frisch und direkt aus meinen Erinnerungen aufgeschrieben:

Bambi on Ice- so hat mich meine Gastfamilie genannt, als ich das erste mal auf Langlaufskiern stand. und das Zurecht. Voller Optimismus bin ich losgefahren (oder geschlichen eher) und - badamm- nach 50m erst mal hingeflogen auf Grund eines Asts auf der Fahrbahn. Esbhat aber tortzdem super spass gemacht, zusammen mit meiner Gastfamilie durch die Natur wandern, denn die hat Norwegen definitiv! Und ich habe auch ein Intensivtraining bekommen: an beiden Wcohenendtagen sind wir 25km gefahren und ich muss sagen, es war schon kein schlechtes Training. Spass gemacht hat es auf jeden Fall und ich freue mich auf das næchste mal.  

 

Vor zwei Wcohen hatte eines der beiden Orchester, in dem ich spiele, ein Seminar. Wir sind in eine Hotel am Drammenfjord gefahren und  der Start war schon super: ein Drei-Gänge-Menü, bei dem es mir besonders das Eiskuchendessert angetan hatte! Auch am nächsten Morgen ging das Essen sehr gut weiter, Spiegeleier, Waffen&co.waren nur einige Beispiele, sowie ein grosses Büffet zu Lunch(Sushi, und Nudelsalat) und Abendessen (noch mehr gutes, vorallem ne Menge Dessert und Käse, weil ich richtig guten Käse heir in Norwegen nihct so oft bekomme).  Wenn sich jetzt jemand fragen sollte: JA, wir haben auch gespielt und fleissig unsere Instrumente gebraucht. Schliesslich ist in 4-5 Wcohen Jubiläumskonzert. Doch auch die Abende waren sehr schøn, sozial und ich habe endlich(!) DEN norwegischen Film schlechthin gesehen - Flåklypa.er ist echt sehr witzig, wenn auch am Anfang auf Grund der Dialekte e\sehr schwer zu verstehen.

 

Mein persøhnliches Highlight im Januar war am letzten Wochenende: das AFS midtårsoppholdscamp, mid-of-stay-camp. Dazu gings nach Rauland, inder Telemark, Mittelgebirge, und es war wirklich ein superschønes Wochenende. Es war toll, alle anderen Austauschschüler wieder zu sehen, und natürlich wurde viel gelacht, geredet, sich beschwert, gegessen, Unsinn gebaut, im Schnee rumgetollt, gespielt, probleme geløst und wenig geschlafen. Irgendwie wurde mir dann bewusst, dass in 5 Monaten alles vorbei ist und dass dieser Gedanke einfach unvorstellbar ist.Wir haben soviel miteinander erlebt, dass wir uns trotz der kurzen Zeit sehr ans Herz gewachsen sind, und ich weiss, dass ich sie sehr, sehr vermissen werde. Daher war es umso schnøner, jetzt ein Camp zusammen zu haben!

 

Ûberhaupt läuft es seit Neujahr hier wie alle ehemaligen Austauschschüler prophezeiten: viel schneller und viel besser. Ich geht mir hier sehr gut, und ehrlich gesagt merke ich schon so manche Veränderung...ihr dürft also gepsannt sein, ob ihr das auch merkt, wenn ich in 5 Monaten wieder da bin (gruselige Vorstellung, oder?).

Ganz liebe Grüsse aus Norwegen!

Sonntag, 05.01.2014

Tromsø

Das beste Geschenk, das 9ch an Weihnachten bekommen habe, war eine Reise nach Tromsø, hoch oben in Nordnorwegen. Es war wundevoll, die Stadt ist sehr schøn und auch mein Traum, Nordlichter zu sehen, hat sich erfüllt.

Tag 1 

Auf dem Flug wurde mir bewusst, dass wir eiget,ich in die Dunkelheit fliegen. in Tromsø ist es næmlich Nachtzeit, d.h. die Sonne geht nicht auf. innerhab von 2h Flug wurde es von Tageslicht stockduster, und man konnte minütlich zusehen, wie es dunkler wurde.

Wir hatten extremes Gleuck am ersten Abend,e s war das stärkste Nordlicht das es in  dem Jahr zu vermuten gab,. Auf einer Skala von eins bis 10 war es laut Einheimischen eine 10, während es normal 7-8 ist. Leider hatten wir keine guten Kameraeinstellungen, entschuldigt die schlechten Fotos.

Wer Bilder des Nordlichtes am 1.1.2014 mit RICHTIGEN Einstellungen sehen will (ich bin recht sauer, dass ich das versæumt habe!), der kann unter http://www.nordlys.no/bilder/article7077316.ece Bilder des Tages sehen.

Tag 2

Tromsøerkundung und Besuch der Eismeerskathedrale

 ishavnskatedrale-Eismeerskathedrale in Tromsø

Am 2. Abend waren wir auf einer Nordlichtsafari und da wurden uns auch die richtigen Einstellungen gezeigt, sodass die bilder besser wurden. Nur war das Nordlicht bei weitem nicht so stark wie am vorrigen Tag, aber dennoch wunderschøn. Stellt euch vor, wie die Bilder von tag 1 mit den richtigen Einstellungen ausgesehen hætten!

Tag 3

Erkundung Tromsøs im Hellen:

Es wurde denoch innerhalb einer Stunde dunkel, was echt krass war. Die hellen Bilder sind gegen eins aufgenommen wurden, das obere hier gegen eins und das folgende um 2:

 

Freitag, 27.12.2013

Norsk jul

Norwegische Weihnachten waren wirklich einzigartig und es war sehr koselig, wie wir hier sagen. Es ist eine ganz besondere Zeit für die Familie, noch mehr als in Deutschland

Besonders anzumerken ist das pepperkakebaking, also das Backen von Pfefferkuchen, die jedoch Spekulatius sind und nicht wie deutsche Pfefferkuchen schmecken. 

Fast jede Familie backt hier ein Pfefferkuchenhaus und verziert es anschliessend. Unsere haben meine Gastschwester und ich gebacken, und ich muss schon sagen, es hat das Wohnzimmer sehr geschmückt.

Wie  mir bereits alle ehemaligen Austauschschüler prophezeit hatten, hatte ich kurz vor Weihnachten dann doch mal ein wenig Heimweh. Nicht so, dass cih nach hause wollte, eher dass ich gerne alle kurz wiedersehen würde. Dazu kommt, dass Weihnacten ein Familienfest ist und ich gemerkt habe, dass ich doch an unseren speziellen Traditionen hänge. Nichtsdestotrotz fand ich am Heiligabend selbst dann doch endlich meine Weihnachtstimmung wieder (trotz mangelndem Schnee!) und genoss Weihnachten sehr. Es war ein wirklich schøner Tag mit der Familie und ich fand ihn sehr entspannend. Wichtig ist hier vorallem auch das Essen, es wird so viel gegessen, dass kønnt ihr euch nicht vorstellen.Wichtig ist vorallem eine Frage (die wirklich jeder stellt): Ribbe oder pinnekjøtt? Das bezieht sich darauf, was am Heiligabend gegessen wird und meine Gastfamilie gehørt zu letzterer Sorte. Es war echt lecker! 
Da wir ca. 6 kg Schokolade aus Deutschland bekommen haben (mein ûberlebenspacket!), wurde die bis zum spæten Abend gegessen - ich platze! 

 

Ich hoffe, ihr hattet auch alle wunderschøne Weihnachten und einen guten Rutsch (ach wie ich diesen "guten Witz" verrmisse, ist schon nostalgischLachend)

Sonntag, 15.12.2013

Eiswunderland...

"Vom Eise befreit sind Strom und Bäche" - doch im Gegensatz zu Goethe liegt es hier nur an einer kurzen Wärmewelle. 

Das bedeutet allerdings, dass die Strassen jetzt spiegelglatt sind, denn der Schnee schmilzt am Tag und gefriert in den eiskalten Nächten wieder.

Auch Oslo im Schneematsch kann schøn sein:

Nächste Woche werde ich noch die letzten Weihnachtseschenke kaufen gehen, und dann ist es auch schon so weit: Mein erstes un einziges norsk Jul.

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